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Steinhude

 

Panorama von Steinhude

Steinhude ist ein Erholungsort im Naturpark Steinhuder Meer.

Geschichte

Der Uferbereich des Steinhuder Meeres ist seit frühgeschichtlicher Zeit besiedelt. Am Ende des 13. Jahrhunderts wurde Steinhude erstmals als „Stenhuthe“ urkundlich erwähnt.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Fischerdorf 1641 fast vollständig zerstört. Die kleine Siedlung lebte von der Landwirtschaft und vom Fischfang und wurde im 17. Jahrhundert zu einer Fleckengemeinde. Im 18. Jahrhundert wurde die Leineweberei zum wichtigsten Wirtschaftszweig. Bereits vor Mitte des 18. Jahrhunderts gab es in Steinhude eine Schokoladenfabrikation, eine der ersten in Deutschland.

Bauwerke

Petrus-Kirche

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Am Rande des einstigen Fischerdorfes liegt die evangelisch-lutherische Petrus-Kirche, ein einfacher, unverputzter Bruchsteinbau mit Rechteckfenstern. Dieser wurde bereits 1804 begonnen. Nach einer längeren Bauunterbrechung wurde er erst 1854 eingeweiht. Über der Westfassade erhebt sich ein viereckiger Glockenturm mit Spitzhelm. Das Innere präsentiert sich als Saalbau mit Tonnengewölbe. Von der schlichten klassizistischen Ausstattung blieben nur Reste erhalten. Ältestes Ausstattungsstück ist der Opferstock von 1614. Der gekreuzigte Jesus wurde von Ernst Weber geschaffen.

Ortskern

Neuer Winkel Alter Winkel

In dem stark vom Fremdenverkehr geprägten Ortskern sind dank zahlreicher Abbrüche und infolge starker Umbauten nur noch wenige ältere Fachwerkhäuser erhalten, so am Neuen Winkel (Nr. 5,7,9,13) und in der Achternümme.

Doktorhaus

Pfarrhaus

Das ehemalige Pfarrhaus an der Graf-Wilhelm-Straße (Nr. 17) ist ein zweigeschossiger Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach. Er wurde 1751 errichtet und später durch moderne Anbauten erweitert.

Strandterassen

Strandterassen Strandterassen

Die heutigen „Strandterassen“ wurden 1899 als „Strandhotel“ errichtet. Es brannte 1946 nieder und wurde 1954 ohne Hotel wieder errichtet. 1968 wurde die für Livemusik bekannte Strandhalle „Klabautermann“ von der Feuerwehr abgerissen. Nach wechselhaftem Geschehen der Eigentumsverhältnisse folgte 1997 die Wiederinbetriebnahme als „Strandterassen“.

Scheunenviertel

Scheunenviertel

Das Scheunenviertel geht auf das Jahr 1756 zurück. Es wurde aus Gründen des Feuerschutzes außerhalb des historischen Ortskernes errichtet. Die Scheunen fassen an zwei Seiten einen dreieckigen Platz ein, der früher zum Dreschen diente und seit 1871 für Festveranstaltungen genutzt wird. Als die Nutzung der Scheunen ausblieb und die Bauten zunehmend verfielen, wurden einige abgebrochen. Im Rahmen eines Revitalisierungsprojekts der Expo 2000 wurden die Scheunen ab 1997 renoviert und um einige hierhin versetzte Bauten ergänzt, die sich allerdings durch ortsuntypische Merkmale auszeichnen.

„Am Leuchtturm“

Neubauprojekt „Am Leuchtturm“

Neubauprojekt, Eigentums- und Ferienwohnungen auf dem Gelände des ehemaligen „Schäkerlagers“ am Sturmhafen.

Servicecenter „Meereslauschen“ auf der Badeinsel

Das futuristische Service-Center auf der Badeinsel dient zur Gewinnung von passiver Sonnenenergie. Es wurde als Projekt der „EXPO 2000“ errichtet und ist mit einem Architekturpreis ausgezeichnet worden.

Badeinsel 1079   Meereslauschen

Im Service-Center befinden sich ein Bistro und eine frei zugängliche Aussichtsplattform, die aus etwa 15 Meter Höhe den Blick auf den See ermöglicht.

Windmühle Paula

Windmühle Paula

Die Windmühle Paula wurde 1863 in Braunschweig errichtet und 1911 für eine in Steinhude 1670 errichtete und bei einem Blitzschlag zerstörte Windmühle ersetzt.

Sport und Freizeit

Steinhude bietet vielfältige Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Wanderern und Radfahrern bieten sich interessante Routen und Ziele im Naturpark rund um den See.

RundfahrtSegeln auf dem Steinhuder MeerAuswanderer

Es werden auch Rundfahrten mit Pferdekutschen angeboten. Weitere Touristen-Attraktionen befinden sich auch in unmittelbarer Nachbarschaft Steinhudes. Das Steinhuder Meer ist ein Segelparadies, nicht nur für Regattasegler. Nationale und internationale Regatten werden hier ausgetragen. Im Winter finden Wettbewerbe im Eissegeln statt. Rudern, Paddeln, Tretboot-Fahren und Windsurfen runden das Angebot ab.

Badeinsel 1077

Die 1974 künstlich angelegte Badeinsel Steinhude mit rund 35.000 m² verfügt über einen flachen Sandstrand, speziellen Arealen zum Sonnenbaden, Liegewiese, zwei Spielplätze. Im Sommer finden auf der Badeinsel Beachvolleyball-Turniere für Hobbyspieler und Profis, Musikkonzerte und Konzertreihen statt.

Läden im Scheunenviertel

Im historischen Scheunenviertel gibt es interessante, kleine Läden, Gastronomie und vielfältige, wechselnde Ausstellungen in der Kunstscheune. Dort befinden sich auch die Tourismus Information und die Infoscheune des Naturparks Steinhuder Meer.

Museen

Steinhude besitzt mehrere kleine Museen:

Steinhuder Museum

Steinhuder Museen

Das  Fischer und Webermuseum Steinhude mit Spielzeugmuseum.

Insektenmuseum mit Schmetterlingsfarm

Insektenmuseum

Leinenweberei

Leineweberei

Leinenweberei Seegers, die noch bis heute Tischwäsche webt.

Regelmäßige Veranstaltungen

Besondere Höhepunkte sind der Fischerkreidag am Wochenende nach Christi Himmelfahrt,  das Festliche Wochenende im August mit einem halbstündigen Feuerwerk („Steinhuder Meer in Flammen“).

Kulinarische Spezialitäten

Bekannt ist Steinhude für den „Steinhuder Rauchaal“.

Weblinks

Quelle:

Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Steinhude“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren ist hier zu finden. Gemeinschaftsseiten werden nicht unbedingt von den dazugehörigen Personen oder Organisationen befürwortet oder unterstützt.

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