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NEUSTADT (KERNSTADT)

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Die Stadt liegt an der Leine nordöstlich von Steinhuder Meer und Totem Moor. Im weiteren Sinne liegt Neustadt im so genanntem Speckgürtel von Hannover. Im engeren Sinne aber ist Neustadt relativ ländlich geprägt, rund 126 Einwohner pro km² ist die durchschnittliche Einwohnerdichte, wenn man die Kernstadt abzieht, sind es etwa 56 Einwohner pro km². Neustadt gehört mit seiner Fläche von 357 km², dies ist etwa ein Tausendstel der Fläche Deutschlands, zu den flächengrößten Städten in Deutschland.

Panorama-Neustadt
Foto: Gerrit Fichtner

Geschichte

Frühe Spuren einer Besiedlung zeigen sich anhand der Lüningsburg südlich der Stadt im Bereich des gleichnamigen heutigen Friedhofs. Es handelte sich um die Reste einer frühmittelalterliche Ringwallanlage um das 10. Jahrhundert, die wahrscheinlich der Bevölkerung als Fliehburg diente.

Merian Neustadt_Ruebenberge
Neustadt am Rübenberge um 1650

Neustadt am Rübenberge wurde um 1200 vom Grafen Bernhard II. von Wölpe gegründet und 1215 urkundlich als „nova civitas“ (übersetzt: „neue Stadt“) erwähnt.[5] In Urkunden späterer Jahrhunderte sind verschiedene andere Ortsbezeichnungen überliefert, wie 1426 Nienstadt vor dem Rouwenberge und 1523 Nygestadt.

Bauwerke in Neustadt

  • Die Ev.-luth. Liebfrauenkirche wurde im 13. Jahrhundert als romanische Basilika errichtet und 1502 von Erich I. erneuert. Im Jahr 1828 wurde der teilweise zerstörte Turm so errichtet, wie er heute noch besteht. Er wurde jedoch zwischen 2004 und 2006 aufwendig renoviert.
    Neustadt
    Liebfrauenkirche, Foto: Gerrit Fichtner
  • Schloss Landestrost mit Festungsanlagen und Südbastion sowie Laubengang aus Hainbuchen
    Neustadt
    Schloss Landestrost, Foto: Gerrit Fichner
  • Bastion Erichsberg als Rest der städtischen Festungsanlage
  • Wallburg Lüningsburg am städtischen Friedhof Lüningsburg
  • Rathaus, Marktstraße 4. Der über einem hohen Sandsteinsockel erstellte Fachwerkbau mit Walmdach wurde 1728/29 nach einem Stadtbrand neu errichtet. 1830 wurde er in klassizistischen Formen umgestaltet. An der verputzten Frontseite führt eine doppelläufige Freitreppe zum Hauptportal.
    Neustadt
    Rathaus, Foto Gerrit Fichtner
  • Das dem Rathaus unmittelbar gegenüber gelegene Wachthaus wurde im 19. Jahrhundert als Wohnhaus des Nachtwächters errichtet. Es diente auch als Spritzenhaus.
  • Wohnbauten. Das Bild der Innenstadt wurde ursprünglich von giebelständigen Fachwerk-Dielenhäusern geprägt, von denen sich nach mehreren Stadtbränden und seit den in der Nachkriegszeit erfolgten Abbrüchen nur noch wenige Beispiele erhalten haben.
    Neustadt
    Foto: Gerrit Fichtner
    Besonders ansehnlich ist Mittelstraße 29. Das kleine Fachwerk-Dielenhaus stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Dielentor wurde erst vor wenigen Jahren wieder hergestellt.

    Zu den letzten noch bestehenden Wohnbauten, die beim großen Stadtbrand von 1727 verschont blieben, gehören Windmühlenstraße 19 und 20. Sie sind wohl 1672 entstanden. Weitere Fachwerkbauten finden sich im Umkreis der Liebfrauenkirche. An der Liebfrauenkirche 2, ein zweigeschossiges Haus mit Krüppelwalmdach, entstand aller Wahrscheinlichkeit nach 1728. Das klassizistische Portal entstammt jedoch erst einem zwischen 1831 und 1833 erfolgten Umbau.

    Etwas später wurden die sehr schlichten Fachwerkhäuser Nr. 4 und 6 erstellt. Die als Knabenschule dienende Nr. 8 wurde um 1703 bis 1707 erbaut. Im vorderen Teil ist die befahrbare Diele noch vorhanden. Auf dem Schornstein des Gebäudes brütet seit vielen Jahren ein Storchenpaar. Die linksseitige Bebauung der Wallstraße mit schlichten Fachwerkbauten erfolgte erst nach 1851. An der Hannoverschen Straße (Nr.1) liegt ein eingeschossiger Traufenbau von elf Achsen, der um 1815 erbaut wurde. Das Richterhaus (Schloßstraße 2) entstand um 1830 als zweigeschossiger klassizistischer Putzbau. Es wird von einem Walmdach abgeschlossen und weist im Erdgeschoss eine Rustizierung auf.

    Bei dem nebenan gelegenen Wohnhaus Schloßstraße 3 handelt es sich ursprünglich um ein um 1800 erbautes Fachwerk-Dielenhaus, dem gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine gotisierende Backsteinfassade vorgelegt wurde und so nunmehr den Eindruck eines Massivbaus erweckt.

Impressionen

Neustadt 2173 Neustadt Hafen

Weblinks

Quelle

Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Neustadt am Rübenberge“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren ist hier zu finden. Gemeinschaftsseiten werden nicht unbedingt von den dazugehörigen Personen oder Organisationen befürwortet oder unterstützt.

wappen neustadt

Neustadt am Rübenberge

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